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Pelletheizung 2026

14 Januar
Pelletheizung 2026

Pelletheizung 2026: CO₂-Preis, Förderung und was Eigentümer jetzt wissen sollten

Die Energiewende im Gebäudebereich wird spürbar konkreter – und sie betrifft viele Hausbesitzer direkter, als es auf den ersten Blick scheint. Ab 2026 werden fossile Brennstoffe deutlich teurer. Holzpellets bleiben dagegen vom steigenden CO₂-Preis ausgenommen. Für Eigentümer stellt sich deshalb eine zentrale Frage: Rechnet sich eine Pelletheizung 2026 weiterhin? Und welche Rolle spielt die Pelletheizung Förderung? Dieser Überblick zeigt, wie sich die Kosten entwickeln und worauf Sie jetzt achten sollten.

Pelletheizung 2026

Bildquelle: HUUM auf Unsplash

Was ist eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung heizt mit kleinen Presslingen aus Holzresten, also Pellets, die automatisch aus einem Lager in den Kessel transportiert und dort verbrannt werden. Die dabei entstehende Wärme versorgt ganz normal Heizkörper, Fußbodenheizung und  erhitzt in Ihrem Haus das Wasser. Im Alltag unterscheidet sich der Komfort kaum von einer Öl- oder Gasheizung, vieles läuft vollautomatisch.

Was bringt eine Pelletheizung 2026? Mit Blick auf die die kommenden Entwicklungen liegt der große Vorteil vor allem bei den laufenden Kosten. Während Öl und Gas durch den steigenden CO₂-Preis teurer werden, bleiben Pellets davon verschont. Dazu kommt, dass die Technik weiterhin als erneuerbar gilt und der Umstieg über die Pelletheizung Förderung finanziell unterstützt wird. Das macht die Pelletheizung gerade in den kommenden Jahren zu einer verlässlichen und kalkulierbaren Heizlösung.

Pelletheizung 2026: Warum Heizen mit Öl und Gas teurer wird

Zum 1. Januar 2026 steigt der CO₂-Preis für fossile Energieträger spürbar an. Statt wie bisher 55 Euro pro Tonne Kohlendioxid werden mindestens 55, möglicherweise sogar bis zu 65 Euro fällig. Da die Klimaziele im Gebäudebereich bislang nicht erreicht wurden, rechnen viele Fachleute eher mit dem oberen Wert. Für Haushalte, die mit Öl, Gas oder Kohle heizen, bedeutet das zusätzliche Kosten von deutlich über 100 Euro pro Jahr – unabhängig von den ohnehin schwankenden Energiepreisen.

Bei den Pelletheizung Kosten sieht die Lage anders aus. Holzpellets und Hackschnitzel zählen zu den biogenen Brennstoffen und unterliegen keiner CO₂-Bepreisung. Dieser Unterschied macht sich langfristig bemerkbar. Wer mit Pellets heizt, spart sich die zusätzlichen Abgaben komplett. Hinzu kommt: Pelletheizungen gelten weiterhin als erneuerbare Heizsysteme. Ihr Einsatz ist sowohl im Bestand als auch im Neubau zulässig. Trotz der politischen Diskussionen rund um das Gebäudeenergiegesetz bleibt diese Technik erlaubt und anerkannt.

Gerade für Immobilienkäufer ist das ein nicht zu unterschätzender Punkt. Eine vorhandene Pelletheizung kann den Wert eines Hauses steigern, weil die laufenden Kosten besser planbar sind und keine CO₂-Zuschläge drohen. Umgekehrt sollten Käufer von Häusern mit älteren Öl- oder Gasheizungen die kommenden Mehrkosten realistisch einkalkulieren. Auch mögliche Sanierungspflichten spielen hier eine Rolle. Ein genauer Blick auf das verbaute Heizsystem lohnt sich also schon vor dem Kauf.

Heizen 2026

Bildquelle: Arthur Lambillotte auf Unsplash

Pelletheizung Förderung 2026: Diese Zuschüsse sind möglich

Auch in den Jahren 2025 und 2026 stehen Fördermittel über die Bundesförderung für effiziente Gebäude zur Verfügung. Wer rechtzeitig handelt, kann sich bei der Pelletheizung Förderung aktuell Zuschüsse von bis zu 70 Prozent sichern. Die Förderung setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Neben der Grundförderung für den Heizungstausch sind zusätzliche Boni möglich, etwa für Haushalte mit geringerem Einkommen, für den Ersatz sehr alter Heizungen oder für besonders klimafreundliche Kombinationen.

Nach einer Förderzusage bleibt ausreichend Zeit für die Umsetzung. Bis zu drei Jahre sind vorgesehen, was angesichts voller Auftragsbücher im Handwerk ein wichtiger Vorteil ist. Trotzdem sollten Sie den Antrag sorgfältig vorbereiten. Unvollständige Unterlagen oder formale Fehler führen häufig zu Verzögerungen oder Rückfragen. Unterstützung durch einen Energieberater oder einen erfahrenen Fachbetrieb kann hier viel Zeit und Nerven sparen.

Wichtig ist außerdem der Blick nach vorn. Eine Überarbeitung des Gebäudeenergiegesetzes ist angekündigt, konkrete Details stehen aber noch aus. Ob die Fördersätze künftig sinken, lässt sich derzeit nicht sicher sagen. Wer den Heizungstausch ohnehin plant, sollte daher nicht unnötig warten. Ein früh eingereichter Antrag sichert die aktuellen Bedingungen der Pelletheizung Förderung, selbst wenn sich die Regeln später ändern. Planen Sie die Bearbeitungszeit ein und gehen Sie das Thema frühzeitig an.

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