Immobiliennews Artikelansicht Zeitung Notebook Immobilienservice

Preise für Bestandsimmobilien

15 April
Preise für Bestandsimmobilien

Preise für Bestandsimmobilien: Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, Ihr Haus zu verkaufen?

Viele Eigentümer fragen sich derzeit, ob 2026 ein guter Zeitpunkt für den Hausverkauf ist. Die aktuellen Marktentwicklungen werden dafür freudige Nachrichten führen. Denn die Preise für Bestandsimmobilien ziehen wieder leicht an, gleichzeitig bleibt der Neubau unter Druck.

Die Preise für Bestandsimmobilien ziehen 2026 wieder leicht an. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser lagen im März bundesweit knapp 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Genau diese Kombination verändert den Markt. Gefragt sind vor allem Häuser und Wohnungen aus dem Bestand, die verfügbar sind und sich für Kaufinteressenten besser einschätzen lassen als ein Neubauvorhaben mit offenen Kosten.

Für Verkäufer ist das grundsätzlich eine gute Nachricht. Der Markt wirkt wieder stabiler, die Nachfrage ist da und Bestandsimmobilien rücken stärker in den Fokus.

Preise Bestandsimmobilien

Bildquelle: Foto von Elise Brown auf Unsplash

Warum Bestandsimmobilien wieder stärker gefragt sind

Neubauten bleiben für viele Immobilieninteressenten auch 2026 teuer. Hohe Baukosten, ein insgesamt anspruchsvolles Finanzierungsumfeld und die Unsicherheit bei der Kalkulation sorgen dafür, dass viele Interessenten ihre Suche stärker auf bestehende Häuser richten.

Bestand ist greifbarer und vor allem kalkulierbarer. Die Immobilie ist vorhanden, der Zustand kann mit einem Immobilienmakler geprüft werden und die Gesamtkosten lassen sich in vielen Fällen besser überblicken als bei einem Neubauprojekt.

Dazu kommt, dass viele Käufer heute pragmatischer entscheiden. Statt auf langfristige Bauvorhaben zu setzen, suchen sie nach Immobilien, die zeitnah nutzbar sind und möglichst wenig zusätzliche Unsicherheit mitbringen.

Preise für Bestandsimmobilien: Was die aktuellen Zahlen für Verkäufer bedeuten

Die aktuellen Marktdaten zeigen die Entwicklung recht klar: Bestandsimmobilien und Eigentumswohnungen legen wieder leicht zu, während Neubau kaum vorankommt. Die oft genannten Punkte im Europace Hauspreisindex sind dabei keine Euro-Preise, sondern Messwerte für die Preisentwicklung seit dem Basiszeitpunkt. Für Verkäufer ist vor allem wichtig, dass bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser im März 2026 bundesweit knapp 1,9 Prozent über dem Vorjahresniveau lagen. Das spricht für einen stabileren Markt und eine wieder etwas bessere Nachfrage nach Bestandsimmobilien.

Für Eigentümer, die über einen Verkauf nachdenken, ist das Marktumfeld damit günstiger als noch vor einiger Zeit. Die Preise für Bestandsimmobilien steigen wieder leicht, aber eben nicht sprunghaft. Das ist ein wichtiger Punkt, denn der Markt gewinnt an Stabilität, ohne dass daraus automatisch Höchstpreise für jede Immobilie entstehen.

Wer heute mit einer realistischen Preisvorstellung in die Vermarktung geht, trifft wieder häufiger auf ernsthafte Nachfrage. Ein Haus mit guter Substanz, nachvollziehbaren Unterlagen und einem stimmigen Angebotspreis hat deutlich bessere Chancen als noch in der Phase großer Zurückhaltung, welche in den letzten Jahren den Markt bestimmten.

Preise Bestandsimmobilien

Bildquelle: Foto von Alexander David auf Unsplash

Was Eigentümer jetzt aus der Marktlage ableiten können

Unterm Strich spricht vieles dafür, dass 2026 für Verkäufer von Bestandsimmobilien ein solides Marktjahr sein kann. Die Nachfrage ist vorhanden, der Bestand gewinnt an Bedeutung und die Preisentwicklung zeigt wieder leicht nach oben. Das ist ein gutes Umfeld. Wer verkaufen möchte, sollte den Markt nicht nur als positive Schlagzeile lesen, sondern als Aufforderung, die eigene Immobilie sauber einzuordnen und professionell vorzubereiten.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, ob die Preise für Bestandsimmobilien steigen. Wichtiger ist, was das für das eigene Haus konkret bedeutet. Wer den Wert realistisch einschätzt, die Unterlagen vollständig vorbereitet und die Vermarktung an der tatsächlichen Nachfrage ausrichtet, hat derzeit gute Chancen auf einen stimmigen Verkauf. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrem Hausverkauf.

Artikel lesen

Weitere aktuelle Beiträge

11 April
KfW Zinsen

KfW Zinsen steigen für Förderprogramme wieder an Vor wenigen Wochen hat die KfW die Zinsen für mehrere Förderprogramme angehoben. Für viele Antragsteller kam das überraschend. Noch kurz zuvor hatte es in einzelnen Bereichen günstigere Konditionen gegeben. Nun wurden mehrere Programme wieder teurer. Das ist vor allem für alle relevant, die gerade eine Immobilie kaufen, bauen […]

Artikel lesen
7 April
Klimaschutz im Gebäudesektor

Klimaschutz im Gebäudesektor: Förderung soll stärker im Mittelpunkt stehen Beim Klimaschutz im Gebäudesektor steht Deutschland weiter unter Druck. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass der Gebäudebereich seine Ziele noch nicht erreicht. Laut Umweltbundesamt sind die Emissionen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen. Damit wird deutlich, dass der Umstieg auf klimafreundliche Energien noch zu […]

Artikel lesen